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Warum nicht etwas aus der Region schenken?

In der Zeit der Corona-Beschränkungen haben die Menschen das Einkaufen in der Region wieder entdeckt. Lebensmittel und Getränke aus der Region haben auch als Weihnachtsgeschenke eine besondere Qualität.

 

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Dorf- und Hofläden standen in Coronazeiten hoch im Kurs. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben den Wert des Einkaufens in der Nähe wiederentdeckt. Offenbar hat die Arbeit im Homeoffice dazu geführt, dass für das Essen zu Hause gleich auch im Wohnort oder in der Nähe eingekauft wird.

Dorfläden profitieren von der Nähe zur Kundschaft

Die Dorfläden haben in den Corona-Jahren 2020 und 2021 von ihrer Nähe zur Kundschaft profitiert. Die auf Dorfläden und Kleinflächen spezialisierte Detailhandelsgruppe Volg hat ihren Umsatz im Jahr 2020 um 16,1 Prozent auf 1,768 Milliarden Franken gesteigert (2019: 1,5 Milliarden) und 2021 auf dem höheren Niveau gehalten. Die 586 Volg-Dorfläden als wichtigster Absatzkanal der Gruppe steigerten den Umsatz im Rekordjahr 2020 um 16,6 Prozent von 1,16 auf 1,36 Milliarden Franken. Der durchschnittliche Umsatz eines Volg-Ladens stieg von 2 auf 2,32 Millionen Franken.

Regionale Produkte heben von Supermärkten ab

Nicht nur die Nähe der Einkaufsmöglichkeit ist in der Corona-Zeit wichtiger geworden, auch die regionale Herkunft der Lebensmittel. Volker Bulitta berät in Deutschland Dorfläden, die um das Überleben kämpfen. In einem Interview in der Zeitschrift «Kommunal.» empfiehlt er: «Das Angebot des Ladens sollte sich an den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten, und die wollen keinen zweiten Aldi oder Rewe, sondern vor allem regionale Produkte.» Bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern finde ein Umdenken statt: «Sie wollen weg von industriell verarbeitetem Essen hin zu natürlichen Lebensmitteln. Dabei spielen auch Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein eine grosse Rolle. Hinzu kommt, dass sich die Menschen mit den heimischen Waren besser identifizieren können. Gleichzeitig kann sich der Dorfladen mit einem umfassenden Angebot an Regionalprodukten von den grösseren Supermärkten und Discountern in der Umgebung abheben.» Die Redaktion des Kirchenboten hat dem Trend zum Einkaufen in der Nähe und zu regionalen Produkten nachgespürt und zwei Frauen aus dem Detailhandel gefragt, was sie aus der Nähe und aus der Region als Weihnachtsgeschenk empfehlen. er

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