
Das Erwachen der Freiheit
Zwischen Not und Dekadenz im England des 19. Jahrhundert
Kennt ihr sie auch, diese grauen Tage, an denen nichts richtig zu gelingen scheint? Igel Emil will an so einem Tag seinen kranken Freund Nando besuchen und ihm einen Kuchen bringen. Er hat sich extra den Weg vorher auf der Karte eingezeichnet. Aber die kann er jetzt nicht mehr finden! Also geht Emil los, bis zum Fluss, durch den Wald und über den Hügel. Dort trifft er neue Freunde und stellt fest, dass dieser andere Weg gar nicht so schlecht ist. Ganz im Gegenteil: ein richtig tolles Abenteuer!
«Emil Igel und das ganz große Abenteuer» von Melanie Gerber, mit Illustrationen von Doris Lecher, ist ein ganz besonderes Bilderbuch, das Lesen und Spielen verbindet und eine zauberhafte Botschaft enthält. Es gibt ein Leiterspiel zum Buch, aber Emils Weg kann man auch auf den Karten wunderbar nachspüren oder -hüpfen und den Weg im Buch mitverfolgen. Meine Tochter hat sich über das Marienkäfer-Detail sehr gefreut.
Wir können aus dieser Geschichte etwas Wertvolles mitnehmen, das man allzu oft vergisst: Es ist nicht schlimm, wenn Du scheinbar mal vom Weg abkommst. Denn es gibt nicht immer nur den einen Weg. Geh doch mal in eine andere Richtung, es könnte ein großes Abenteuer werden! Schön!
Melanie Gerber, Doris Lecher, Emil Igel und das ganz große Abenteuer
2022, Verlag Baeschlin
Zwischen Not und Dekadenz im England des 19. Jahrhundert
Eine Geschichte voller Emotionen und leisem Humor
Mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichneter Jugendroman.
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